MARCUS KLEIN
Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien
Sport begleitet mich, seit ich denken kann. Als Kind habe ich auf dem Fußballplatz meines Heimatvereins Ramstein gekickt, später zum Tennisschläger gegriffen oder regelmäßig gejoggt. Heute unternehme ich am liebsten Radtouren mit meiner Familie – und stehe samstags an der Seitenlinie oder in der Würstchenbude, wenn mein Sohn in der E-Jugend spielt. Auch meine Tochter ist sportlich aktiv - meine Frau und ich sind entsprechend eingebunden. Dazu kommt natürlich meine Dauerkarte beim 1. FC Kaiserslautern.
Ich weiß, wie Vereinsleben funktioniert. Nicht nur im Sportverein, auch in Fördervereinen wie dem Stationären Hospiz Landstuhl, wo ich mich als Vorsitzender engagiere. Ehrenamt ist für mich keine Pflicht, sondern Herzensangelegenheit. Die Begegnungen mit Menschen bei Festen, in Vereinen oder im Ehrenamt geben mir Kraft und Motivation für meine politische Arbeit.
Mein beruflicher Weg führte mich über das Jurastudium in Heidelberg und Saarbrücken ins Umweltministerium und in die Staatskanzlei des Saarlandes, wo ich das Büro des Ministerpräsidenten geleitet habe. Vor meiner Ernennung zum Minister und Chef der Staatskanzlei war ich direkt gewählter Abgeordneter im Landtag Rheinland-Pfalz und dort als Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion tätig. Diese Erfahrungen bringe ich nun in mein neues Amt ein.
Mein sportpolitisches Ziel ist klar: Mit dem Sportpakt will ich gemeinsam mit dem Landessportbund, den regionalen Sportbünden und den Kommunen den Sport im Land in seiner ganzen Breite unterstützen. Dringenden Handlungsbedarf sehe ich bei der Infrastruktur – vieles ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Ich kenne das Potenzial des Sports für Gesundheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus eigener Erfahrung.
Sport ist weit mehr als körperliche Betätigung – Sport ist ein Lebensgefühl. In den zahlreichen Vereinen im Land treffen sich Menschen aller Generationen. Hier lernen Kinder Fairness, hier entsteht Zusammenhalt im Alltag. Diese verbindende Kraft zu stärken, ist mir eine Herzensangelegenheit. Mein Credo: Wer sich engagiert, verdient Anerkennung und Unterstützung.
