
Sport begleitet mich seit meiner frühesten Kindheit. Seit meinem dritten Lebensjahr bin ich Mitglied im DJK Ochtendung – damit bin ich dort länger dabei als in der CDU. Mit Mutter-Kind-Turnen habe ich angefangen, später wurde ich ein guter Kurzstreckenläufer, landete sogar auf der Landesbestenliste für den 75-Meter-Sprint und nahm an Meisterschaften teil. Heute bin ich Frühschwimmer und treffe mich im Sommer zweimal pro Woche mit einer festen Gruppe im Schwimmbad des Nachbarorts. Diese Verbundenheit mit dem Sport vor Ort prägt auch meine politischen Schwerpunkte.
Mein Fokus liegt nicht so sehr auf dem Profisport, sondern dort, wo ich selbst herkomme – in den kleinen Vereinen. Als Staatssekretär unter Ministerpräsident Gordon Schnieder setze ich deshalb vor allem auf den Breitensport. Ich verstehe mich als Ansprechpartner für die Vereine und möchte, dass wir gemeinsam in einen direkten und konstruktiven Dialog kommen über die Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.
Beruflich bringe ich als Diplom-Volkswirt Erfahrung aus der Wirtschaft mit. Nach Realschule und Abitur in Mayen sowie dem Wehrdienst habe ich Volkswirtschaftslehre in Trier studiert. Sieben Jahre arbeitete ich bei Ernst & Young in der Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Danach leitete ich die Finanzabteilung eines mittelständischen Maschinenbauers in Andernach. Dieses betriebswirtschaftliche Wissen bringe ich nun in mein neues Amt ein. Bevor ich zum neuen Staatssekretär und Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz berufen wurde, war ich fünf Jahre lang Mitglied des Landtags.
Mein Ziel ist ein verbindlicher Sportpakt für Rheinland-Pfalz – gemeinsam mit dem Landessportbund und den Kommunen. Die neue Landesregierung hat diesen Sportpakt im Koalitionsvertrag verankert. Ich will Sportvereinen und ehrenamtlich Engagierten das Leben leichter machen, etwa durch spürbaren Bürokratieabbau. Dass Sport und Ehrenamt nun gemeinsam in einem Ressort liegen, ist ein wichtiges Signal für den organisierten Sport. Sport ist der Kitt unserer Gesellschaft. Dafür stehe ich – als Staatssekretär und als Mensch, der weiß, was Vereine bedeuten.