DJK – Deutsche Jugendkraft
DJK – Deutsche Jugendkraft

DJK-Bundesjugendtag setzt starkes Zeichen für Inklusion und Engagement
Die DJK-Sportjugenden der Diözesanverbände Trier und Speyer richteten den DJK-Bundesjugendtag auf dem Sportcampus Saar in Saarbrücken aus. Rund 100 Delegierte, Ehrengäste, Gäste und Interessierte folgten der Einladung. Unter dem Motto „Sport verbindet – jeder zählt!“ stand – auch mit Blick auf die im Juni im Saarland stattfindenden Nationalen Special Olympics – das Thema Inklusion im Mittelpunkt.
Es prägte das gesamte Programm: vom Friedensgebet über Workshops, Podiumsdiskussionen und Rahmenangebote bis hin zum Festabend und dem Gottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann. In seiner Predigt hob Bischof Ackermann die verbindende Kraft von Sport und Glauben hervor. Anhand der Taufe Jesu im Jordan machte er deutlich, dass alle Menschen auf einer Ebene stehen und niemand höhergestellt ist. Zugleich zeigte er sich beeindruckt vom großen Engagement der DJK im Bistum Trier. Es mache ihn stolz, dass die DJK dort wachse und junge Ehrenamtliche Verantwortung übernehmen – sichtbar auch in der gelungenen Ausrichtung des Bundesjugendtages. Mit einem starken Team hatten sich die Jugendleitungen aus Trier und Speyer über ein Jahr auf die Ausrichtung dieses Großereignisses vorbereitet. Die kooperative Zusammenarbeit hat sich gelohnt. Viel Lob gab es von den Delegierten und Gästen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Wahl von Victor Lam (DJK Oberwesel/DJK Heusweiler) zum Bundesvorsitzenden der DJK-Sportjugend. Als Jugendleiter der DJK im Diözesanverband Trier engagiert er sich seit vielen Jahren als Übungsleiter im Tischtennis sowie in der verbandlichen Jugendarbeit auf Vereins- und Diözesanebene. Victor Lam ist einer, der zupackt, Verantwortung übernimmt und die Themen und Werte der DJK glaubwürdig und authentisch lebt. Mit seiner sensiblen, aufmerksamen und achtsamen Art setzt er – auch geprägt durch seinen eigenen Migrationshintergrund – wertvolle Impulse für eine offene, vielfältige und inklusive DJK-Sportjugend. Gemeinsam mit Rebecca Koschny (Berlin) wird er in den kommenden zwei Jahren die Arbeit der DJK-Sportjugend auf Bundesebene prägen.
Damit werden inzwischen drei zentrale Positionen des DJK-Sportverbandes von Engagierten aus dem Bistum Trier verantwortet: Neben Victor Lam als Vorsitzender der DJK Sportjugend stehen Michael Leyendecker (DJK Wissen-Selbach) als Präsident des DJK-Sportverbandes sowie Bernd Butter (DJK Ochtendung) als Schatzmeister in bundesweiter Verantwortung. Auch dies wurde von Bischof Ackermann ausdrücklich gewürdigt und ist ein deutliches Zeichen für eine hohe Qualität der DJK-Aktivitäten und Arbeit im Bistum Trier.
Der DJK-Bundesjugendtag 2026 in Saarbrücken war damit nicht nur eine gelungene Veranstaltung, sondern ein starkes Zeichen für gelebte Werte, Inklusion und die Zukunftsfähigkeit der DJK.
Adrian Wirtz
Weitere Infos: www.djk-dv-trier.de
FUßBALL
FUßBALL
Tag des Ehrenamts: Dank, Würdigung und Anerkennung
Jede Menge Applaus für viele Jahrzehnte ehrenamtlichen Engagements: Im Rahmen des Tags des Ehrenamts hat der Fußballverband Rheinland (FVR) im Hotel Zugbrücke in Höhr-Grenzhausen die DFB-Ehrenamtspreisträger der Kreise, die „Fußballheldinnen“ und „Fußballhelden“ im jungen Ehrenamt, den Preisträger des Walter-Desch-Preises sowie jene der Aktion „Danke Schiri“ ausgezeichnet.
„Der Tag des Ehrenamts ist der höchste Feiertag im Fußballverband Rheinland“, betonte Gregor Eibes, Präsident des FVR. „Das Ehrenamt ist das, was uns zusammenhält. Ehrenamtler sind Tag für Tag unterwegs, sind für andere da, sorgen dafür, dass vieles in der Gesellschaft funktioniert, das ohne das Ehrenamt nicht möglich wäre. Ihnen allen gilt mein ganz herzliches Dankeschön!“ Selbiges sprach auch Patrik Klos, Ehrenamtsbeauftragter des Verbandes, aus: „Der Tag des Ehrenamts hat einen ganz besonderen Stellenwert im Fußballverband Rheinland. Hier erfahren ehrenamtlich engagierte Menschen die Würdigung und Anerkennung, die sich tagtäglich verdient hätten“, hob er hervor. „Das Ehrenamt ist unverzichtbar und unbezahlbar.“
Neben den Preisträger*innen begrüßte Eibes diverse prominente Gratulanten, unter anderem DFB-Präsident Bernd Neuendorf, DFB-Vizepräsidentin Célia Sasic, Monika Sauer (Präsidentin Sportbund Rheinland), Rudolf Rinnen (Präsident Turnverband Mittelrhein) sowie Vertreter anderer Fußball-Landesverbände, insbesondere aus dem Bereich Ehrenamt. „Ich komme wirklich gerne zu Veranstaltungen wie dem Tag des Ehrenamts des Fußballverbandes Rheinland“, sagte Neuendorf. „Das Ehrenamt, die Basis des Fußballs, ist mir sehr wichtig. Die Vereinslandschaft ist der größte Schatz, den wir im DFB haben. Wir müssen Werbung für das Ehrenamt machen und junge Menschen dafür begeistern.“
Das unterstrich auch Célia Sasic, die das Ehrenamt längst nicht nur als DFB-Vizepräsidentin kennt und schätzt, sondern insbesondere aus ihrer Zeit als Spielerin. „Ich bin im Fußball und unter Ehrenamtlern groß geworden und habe den Verein immer als einen Raum wahrgenommen, in dem ich mich wohlgefühlt habe. Ehrenamtler sind die Menschen, die es einem leicht machen, seinen Sport auszuüben, die sich gerne für andere engagieren.“
Insgesamt 23 Ehrungen wurden vorgenommen: neun Ehrenamtspreisträger, neun Fußballheld*innen, drei Preisträger*innen „Danke Schiri“, dazu der Walter-Desch-Preis für den TuS Burgschwalbach – und ganz zu Beginn der Veranstaltung erhielt Willibald Hannappel die Goldene Ehrennadel des Fußballverbandes Rheinland. Der 78-Jährige blickt auf eine beachtliche Vita in der Sportgerichtsbarkeit des FVR zurück, unter anderem als Rechtswart des Verbandes sowie Vorsitzender des Verbandsgerichts, der Verbandsspruchkammer und der Kreisspruchkammer Westerwald-Wied. „Willibald Hannappel hat seine Tätigkeiten immer sehr fair, gerecht und mit Fingerspitzengefühl ausgeübt“, sagte Eibes.
Bereits seit 1997 werden im Rahmen der DFB-Aktion Ehrenamt in jedem Jahr in jedem Fußballkreis eine ehrenamtliche Vereinsmitarbeiterin oder ein ehrenamtlicher Vereinsmitarbeiter mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Der Auszeichnung zu Grunde liegen herausragende ehrenamtliche Leistungen in den letzten drei Jahren vor Antragstellung.
Die neun Kreissieger*innen des DFB-Ehrenamtspreises 2026 aus dem FVR wurden im Herbst gekürt und bereits im Rahmen der Veranstaltungen „Treffpunkt Ehrenamt“ in ihren Kreisen vorgestellt. Mit ihren jeweiligen Partnern werden sie gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern der Landesverbände Niederrhein, Saarland und Südwest zu einem DFB-Dankeschön-Wochenende mit attraktivem Rahmenprogramm eingeladen. Gastgeber in diesem Jahr ist vom 8. Mai bis 10. Mai der Fußballverband Rheinland. Die offizielle Auszeichnung mit dem DFB-Ehrenamtspreis wird jedoch vor Ort bei einer Veranstaltung oder einem Heimspiel im eigenen Verein stattfinden.
Zum nunmehr zehnten Mal wurde zudem der Wettbewerb „Fußballhelden – Junges Ehrenamt“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb ist ausgerichtet auf Jugendtrainer*innen, Jugendleiter*innen und Schiedsrichter*innen im Alter von 18 bis maximal 30 Jahren. Alle neun Kreissieger*innen dieses Wettbewerbs werden ebenfalls vor Ort im Verein offiziell ausgezeichnet.
Die Preisträger*innen dieses Wettbewerbs aus dem Gebiet des gesamten DFB werden zudem eingeladen zur Fußball-Bildungsreise nach Santa Susanna bei Barcelona; organisiert und durchgeführt vom DFB und seinem Kooperationspartner „KOMM MIT“. Diese findet in diesem Jahr vom 28. September bis 2. Oktober statt.
Frank Jellinek
Weitere Infos: www.fv-rheinland.de


Großes Interesse an den Rheinland-Meisterschaften in Boden
Die Ahrbachhalle in Boden bot ein beeindruckendes Bild bei den Rheinland-Meisterschaften der Jugend in beiden Stilarten. Mehr als 90 Sportler*innen, so viele wie seit vielen Jahren nicht mehr, waren zu den Titelkämpfen im freien Stil gekommen, bei den Landesmeisterschaften im klassischen Stil waren es fast 70 Jugendliche. Dicht gedrängt standen die Zuschauer am Mattenrand, feuerten die Nachwuchsathleten auf den Matten an und sorgten für eine fantastische Stimmung.
„Es ist schön, dass so viele junge Ringer zu unseren Rheinland-Meisterschaften gekommen sind“, freute sich Thomas Ferdinand, der Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinland, über das große Interesse. „Das zeigt, dass die Nachwuchsarbeit in unseren Vereinen sehr erfolgreich ist und überall gute Arbeit geleistet wird“, so Thomas Ferdinand. Er sei froh, dass mit dem AC Oberstein auch ein Traditionsverein aus dem Rheinland nach längerer Pause wieder an einer Rheinland-Meisterschaft teilnehme und dass mit dem IFG Integra Fight Gym aus Wittlich zudem ein neuer Verein mit dabei sei. „Das lässt für die Zukunft des Ringersportes im Rheinland hoffen“, betont der Verbandspräsident.
Doch auch sportlich blicken die Verantwortlichen im Schwerathletikverband Rheinland durchaus positiv in die Zukunft. „Wir haben bei diesen Titelkämpfen einige vielversprechende Talente gesehen“, meinte Landestrainer Karl-Heinz Helbing, der die Wettkämpfe aufmerksam am Mattenrand verfolgte. Er sei sich sicher, dass einige der Sportler, die in Bo-den auf der Matte zu sehen waren , auch bei Deutschen Meisterschaften an den Start gehen werden. „Aber jetzt stehen erst mal die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften an, die eine weitere wichtige Standortbestimmung sein werden. Danach werden wir die besten Sportlerinnen und Sportler zu Lehrgängen einladen und dann unsere Starter für die nationalen Titelkämpfe nominieren“, so Karl-Heinz Helbing.
Sportlich stellten in Boden die Gastgeber, die WKG Metternich/Rübenach/Boden, das erfolgreichste Team. Die Ringer aus diesen drei Vereinen, bei den Freistil-Titelkämpfen mit 59 Sportler*innen am Start, bei den Greco-Meisterschaften mit 42 Athleten auf der Matte, konnten insgesamt 38 Titel erringen und damit souverän auch die Vereinswertung in beiden Stilarten gewinnen.
Der VfL Bad Kreuznach, mit jeweils 24 Sportlern im freien und im klassischen Stil in Boden vertreten, konnten bei den Rheinland-Meisterschaften insgesamt 31 Titel erringen und wurden damit in beiden Stilarten Zweiter der Vereinswertung. Im freien Stil starteten zudem sechs Sportler des AC Oberstein, der drei Titel gewann, und der neue Mitgliedsverein IFG Integra Fight Gym mit zwei Sportlern. Im klassischen Stil traten nur die Ringer aus Boden, Rübenach, Metternich und Bad Kreuznach an.
Dieter Junker
Weitere Infos: www.schwerathletik-rheinland.de

RLP-Liga der Liga: VfL Bad Kreuznach als Meister geehrt
Im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven im pfälzischen Thaleischweiler wurden die Wrestling Tigers des VfL Bad Kreuznach als Meister der Rheinland-Pfalz-Liga 2025 geehrt. Amin Kondakji, Präsident der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz, ARGE-Vizepräsident Sport, Marvin Scherer und ARGE-Sportreferent und Klassenleiter Jürgen Hofmann überreichten den Verantwortlichen des Kreuznacher Ringervereins den Meisterpokal.
Die Entscheidung über den Titel war im vergangenen Dezember im letzten Kampf zwischen den Wrestling Tigers Bad Kreuznach und dem VfK 07 Schifferstadt gefallen. Zwar konnte die Mannschaft aus der Pfalz auf der Matte siegen, doch weil ein Jugendlicher in einer für ihn nicht zulässigen Gewichtsklasse startete, wurde dieser Kampf im Nachhinein für Bad Kreuznach gewertet, das dadurch auch den Mannschaftskampf gewann und den Titel errang.
Hinter dem Meister aus Bad Kreuznach belegte der pfälzische Traditionsverein aus Schifferstadt den zweiten Platz und wurde Vize-Meister der Rheinland-Pfalz-Liga 2025. Auf dem dritten Platz landete der SV Alemannia Nackenheim.
In Thaleischweiler nahmen Oliver Eich, der Abteilungsleiter Ringen des VfL Bad Kreuznach, und Vereinstrainer Karl-Heinz Helbing entgegen. Zu den Gratulanten gehörte auch der Ehrenpräsident der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz, Ludwig Schacker.
Dieter Junker
Weitere Infos: www.schwerathletik-rheinland.de
Offene RLP-Meisterschaften im Ringen: ASV Mainz 88 stellt Topteam
Sie waren ein großes Ringerfest, die offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven in Thaleischweiler. 139 Athleten aus 38 Vereinen und elf Verbänden nahmen an diesen Titelkämpfen teil, 88 Ringer im freien Stil und 75 Ringer im klassischen Stil. Und sie zeigten hochklassige Kämpfe. Sehr zur Begeisterung der Fans in der Sporthalle. Insgesamt 231 Kämpfe wurden in Thaleischweiler ausgetragen.
„Von der ersten Begegnung an bot das Turnier Ringen in seiner schönsten Form mit explosiven Aktionen, taktischer Raffinesse und spektakulären Würfen“, freute sich Jürgen Hoffmann, Sportreferent der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Dabei hätten die Zuschauer packende Duelle erlebt, bei denen oft Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entschieden hätten. „Bemerkenswert war dabei nicht nur das sportliche Niveau, sondern auch die Atmosphäre in der Halle. Die Fans feuerten ihre Favoriten leidenschaftlich, aber stets fair und respektvoll an“, so Hoffmann.
Sportlich waren die Ringer von Bundesligist ASV Mainz 88 die erfolgreichsten dieser Meisterschaften. Die Mainzer siegten mit großem Vorsprung mit 42 Punkten in der Vereinswertung, sie konnten mit fünf Titeln auch die meisten Goldmedaillen gewinnen. Der ASV Mainz 88 konnte dabei sowohl im freien wie im klassischen Stil die meisten Punkte gewinnen.
Den zweiten Platz belegte der VfL Bad Kreuznach mit 24 Punkten. Die Ringer von der Nahe gewannen in Thaleischweiler zwei Titel. Ebenfalls zwei Titel konnten auch die Sportler der RKG Reilingen-Hockenheim gewinnen, dies reichte in der Vereinswertung allerdings nur für den siebten Platz. Dritter in der Vereinswertung wurde die SG Arheiligen mit 18 Punkten vor Gastgeber AC Thaleischweiler (15 Punkte).
Der ASV Mainz 88 stellte auch das größte Team bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven. Die Mainzer schickten insgesamt 14 Sportler auf die Ringermatten. Mit jeweils zwölf Athleten waren der RSC Eiche Sandhofen und der SV Alemannia Nackenheim vertreten, der VfL Bad Kreuznach hatte zehn Ringer nach Thaleischweiler geschickt.
Gut organisiert hatte diese Meisterschaften der AC Thaleischweiler mit seinem Vorsitzenden Reiner Kaufmann. Nachdem das geplante Wettkampfbüro kurzfristig ausgefallen war, sprang ARGE-Jugendreferent Oliver Eich spontan ein und stellte einen reibungslosen Ablauf sicher. Auch das ARGE-Präsidium unterstützte tatkräftig und konnte hinterher eine positive Bilanz der Titelkämpfe ziehen. Zum guten Ablauf der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften trugen auch die Kampfrichter bei, wobei die rheinland-pfälzischen Unparteiischen von Mattenleitern aus Württemberg und Hessen unterstützt wurden.
„Die offene Rheinland-Pfalz-Meisterschaft hat eindrucksvoll gezeigt, wie faszinierend Ringen sein kann: ein Sport voller Dynamik, Technik, Körperbeherrschung und Respekt. Wer an diesem Tag in der Halle war, erlebte nicht nur Wettkämpfe, sondern echte Emotionen — von nervenaufreibenden Finalkämpfen bis zu begeistertem Applaus für spektakuläre Aktionen. Diese Meisterschaft war damit weit mehr als ein Turnier: Sie war eine überzeugende Einladung an alle Sportinteressierten, den Ringsport live zu erleben“, unterstreicht Jürgen Hoffmann.
Dieter Junker
Weitere Infos: www.schwerathletik-rheinland.de
Hanna Bühlmeyer löst Ticket für Druckluft-EM in Armenien
Für die Teilnahme an der Druckluft EM in Jeriwan starteten die beiden Bundeskaderathlet*innen des Pfälzischen Sportschützenbundes (PSSB), Hanna und Daniel Bühlmeyer beim Grand Prix in Ruse/Slowenien. Aufgrund Ihrer Teilnahme bei der WM in Kairo Ägypten mussten beide nicht bei der ersten Ausscheidung in Dortmund ran. Es wurden in Ruse zwei 60-Schuss-Wettkämpfe Luftgewehr absolviert. Insgesamt gingen zehn DSB-Sportler*innen an den Start – je fünf bei den Damen und bei den Herren. Die jeweils besten drei Sportler qualifizierten sich für die EM. Hanna schlug sich dabei hervorragend und war in beiden Wettkämpfen mit 632,0 Ringen und 632,1 Ringen beste deutsche Schützin. Damit hat sich Hanna Bühlmeyer für die Druckluft-EM in Armenien qualifiziert. Zusätzlich gewann sie mit Ihrem Partner Maximilian Ulbrich Gold im Mixed-Wettbewerb. Bei Daniel lief es leider im ersten Wettkampf mit 627,4 Ringen nicht so gut, bei seinen Kontrahenten um die Startplätze für die EM dafür umso besser. Aufgeben ist aber keine Alternative für Daniel und im zweiten Wettkampf erzielte er 631,4 Ringe. Das war dann doch ein versöhnlicher Abschluss der EM-Qualifikation. Wenige Tage später ging es für die Bühlmeyers schon nach München zum H&N Cup. Der Start dort diente schon als Vorbereitung für die EM. Sowohl Hanna als auch Daniel hatten Einzelstarts sowie einen Start im Mixed-Wettbewerb. Der Mixed Wettkampf war nix. Beim H&N Cup wurde Mixed nach den bekannten Zeitregeln geschossen (5-10-30). Beim Grand Prix in Ruse betrug die Wettkampfzeit bei Mixed nicht 30, sondern 40 Minuten. Ein nicht zu unterschätzender Zeitgewinn. Daniel fing bei seinem Mixed-Wettkampf in München in den ersten beiden Serien sehr stark an, bekam aber in der letzten Serie ein Zeitproblem. Das reichte nur zu 103,6 Ringen. Ähnlich erging es Hanna. Bezogen auf die Einzelwettkämpfe sah es aber ganz anders aus. Da stand bei Hanna eine Wettkampfbestleistung und Daniel überzeugte im zweiten Wettkampf. Im ersten Wettkampf erzielte Hanna 632,8 und Daniel 627,2 Ringe. Für Hanna bedeutete das Finale, was in Platz acht endete. Da steckte noch einiges vom Grand Prix in Ruse in den Knochen. Noch besser lief es am zweiten Wettkampftag: 634,1 Ringe und damit Wettkampfbestleistung für Hanna sowie 630,1 Ringe für Daniel. Als Vorkampfdritte zog Hanna ins Finale und verteidigte diesen Platz bis zum Ende. Das wurde mit Bronze belohnt. In Summe waren es erfolgreiche Wettkämpfe in München für unsere beiden Kadersportler*innen. Bis zur EM stehen noch ein paar Trainingslager an. Ende des Jahres kommt die WM in Doha. Dort werden die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2028 vergeben.
Rüdiger Wirtz
Weitere Infos: www.pssb.org
Spannende Duelle bei RLP-Jugendhallenmeisterschaften in Ingelheim
Der Nachwuchs der Altersklassen U12 bis U18 spielte diesmal auf Sand in der Halle in Ingelheim. Spannende Duelle der über 110 Teilnehmer*innen sorgten für Begeisterung. Nun stehen sie fest – die neuen Jugend-Hallenmeister 2026. Bei den Jungen U 18 setzte sich Luca Hallstein (BASF TC Ludwigshafen) gegen den Lokalmatador und Topgesetzten Jannik Schrägle (Ingelheimer TC) mit 6:3 und 6:2 durch. Damit belohnte er seine gute Form am Wochenende mit dem Meistertitel. Ihrer Spitzenposition im Feld gerecht wurde bei den Mädchen U18 Romy Neumer (TC Weiss-Rot 1897 Speyer). Im Viertel- und Halbfinale gab sie insgesamt nur ein Spiel ab. Im Finale traf sie auf Polina Herasymenko (TC Trier), die zuvor mit 6:2, 6:4 gegen die an zwei gesetzte Amina Arndt gewonnen hatte. Die beiden machten es im Endspiel nochmal richtig spannend, aber Romy behielt starke Nerven und sicherte sich mit 7:5, 6:4 den Turniersieg. Bei den Jungen U16 schaffte es sowohl der an eins gesetzte Clemens Müller (TC BW Bad Ems) als auch die Nummer zwei der Setzliste Johannes Scherer (Osburger TC) ins Finale. Beide hatten auf dem Weg ins Endspiel keinen Satz abgegeben. Der Meistertitel erkämpfte sich schließlich Johannes mit einem 6:2, 6:4-Erfolg dank seiner souveränen Spielweise und dem clever eingesetzten Rückhandslice.
Auch bei den Mädchen U16 trafen im Finale des 16-er Felds die Topfavoritinnen aufeinander. Mara Dammann (BASF TC Ludwigshafen) und Paula Mina Sand (HTC Bad Neuenahr). Nach einem engen ersten Satz fand Mara immer besser ins Spiel, las die Aktionen ihrer Gegnerin zunehmend klug und sicherte sich mit 7:5, 6:0 den Meistertitel.
Bei den Jungen U14 war Luis Herding (BASF TC Ludwigshafen) Favorit. Im Endspiel stand ihm sein Verbandskollege Sebastian Scherer (Osburger TC) gegenüber. Sebastian, der auf seinem Weg ins Endspiel pro Partie maximal zwei Spiele abgab, konnte im Gegensatz zu Luis Energie sparen. Luis musste sich währenddessen im Halbfinale gegen Tim Gemmer (TC BW Bad Ems) mit 6:7, 6:1, 7:6 nach über drei Stunden Spielzeit durchbeißen. Auch das Finale war so umkämpft, dass die beiden Jungs am Sonntag als Letzte vom Platz kamen. Triumphieren konnte Sebastian – mit 6:1, 1:6 und 7:6.
Anna Gorel (TC Nittel) heißt die neue Landesmeisterin der Mädchen U14. Ohne Satzverlust gewann sie als Topfavoritin im Finale gegen die an drei gesetzte Dahlia Jurick (TSC Mainz) mit 6:4, 6:3.
Im größten Feld des Turniers, den Jungen U12, setzte sich der an vier gesetzte Stanislav Hafuzov (TC Kusel) im Finale mit 6:1, 6:3 durch. Vizemeister ist Nils Ditscher (TC Rot-Weiss Kaiserslautern), Leno Heckmanns (TC Gerolstein) und Luis Meinert (TSV Schott Mainz) erreichten die beiden dritten Plätze.
Sophia Oster (Spfr. Höhr-Grenzhausen) ist die glückliche Siegerin der Mädchen U12. Das Halbfinale gegen Alexandra Heuer (TC Trier) ging über drei Sätze, mit 2:6, 6:4, 10:4 setzte sich Sophia durch und traf im Finale auf die ungesetzte Elina Zhu (TC Güls), die sich ohne Satzverlust ins Finale vorspielte. Mit dem 6:2, 6:4-Sieg im Finale holte sich Sophia ihren ersten Landesmeistertitel.
Sabina Schmidbauer
Weitere Infos: www.rlp-tennis.de
GESUCHT & GEFUNDEN
TV Ransbach 1887
TV Ransbach 1887
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