„Zugriff von überall“
Ein Vorstandswechsel als digitaler Wendepunkt
Der TuS Girod/Kleinholbach hat sein Gameplay optimiert und bewältigt die Vorstandsarbeit jetzt im digitalen Co-op-Modus. Ein Schritt, der sich für alle gelohnt hat und zeigt, dass digitale Zusammenarbeit in jedem Alter klappt.
Der Auslöser für den digitalen Aufbruch beim TuS Girod/Kleinholbach war ein personeller Einschnitt. 2022 stellte sich der Vorstand neu auf, nachdem der bisherige erste Vorsitzende nicht mehr zur Verfügung stand. Statt das klassische Modell fortzuführen, entschied sich der Verein bewusst für eine moderne Struktur: einen vierköpfigen geschäftsführenden Vorstand nach Ressortprinzip sowie einen erweiterten Gesamtvorstand mit klar zugeordneten Zuständigkeiten. Ziel war es, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und die Vorstandsarbeit insgesamt attraktiver zu machen.
„Diesen klassischen Posten des ersten Vorsitzenden will ja allgemein heutzutage kaum noch jemand übernehmen“, erklärt Marion Wittelsberger, Geschäftsführerin des Vereins. „Auch bei unserer Suche hat sich – trotz mehrerer Anfragen – niemand für die Nachfolge als erster Vorsitzender bereiterklärt. Also haben wir uns gefragt: Wie können wir Vorstandsarbeit attraktiver und praktikabler gestalten?“ Die Antwort lautete schnell: klarere Zuständigkeiten – und mehr Digitalisierung.