GUT ZU WISSEN

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DREI NEUE MITGLIEDER IM SBR-PRÄSIDIUM

Walter Desch und Fritz Langenhorst verabschiedet

Das neue Präsidium des SBR: Ferdinand Benner, Felix Horbach, Claudia Altwasser, Michael Maxheim, Monika Sauer, Thomas Hombach, Martin Weinitschke und Marco Schütz (v.l.)

Auf der Mitgliederversammlung des Sportbundes Rheinland wurde Monika Sauer einstimmig als Präsidentin im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die beiden Vizepräsidenten Michael Maxheim und Claudia Altwasser. Neu in das Präsidium gewählt wurden Ferdinand Benner (67) aus Boppard, Thomas Hombach (54), Vorsitzender der SG Westerwald, sowie Marco Schütz (57) aus Altenkirchen, Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland. Dem Präsidium gehören darüber hinaus Geschäftsführer Martin Weinitschke sowie der Vorsitzende der Sportjugend Rheinland, Felix Horbach, an.

Aus dem Präsidium ausgeschieden sind Walter Desch und Fritz Langenhorst. Desch wurde für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenbrief des Sportbundes Rheinland ausgezeichnet. Darüber hinaus wählten die Delegierten Desch und in Abwesenheit Langenhorst einstimmig zum Ehrenmitglied des SBR.

​Ein Mann der leisen Töne und ein Segen für den Sport

​Nachruf zum Tode von Herbert W. Hofmann

von Hans-Peter Schössler

Er starb am 4. Mai 2026 im Alter von 91 Jahren. Herbert W. Hofmann, Ur-Wormser, einer von denen, die den Sport in Rheinland-Pfalz über Jahrzehnte prägten. Der kleine Mann mit dem großen Herzen für Turnen und Sport, für den neben seiner Familie und der Arbeit für die Volksbank das Ehrenamt in der Sportbewegung so elementar wichtig war, hinterlässt kraftvolle Spuren weit über seine Heimatstadt Worms hinaus.

In der Turngemeinde Worms wuchs Herbert W. Hofmann auf, ein Verein, der einer der größten in Rheinhessen ist und der mit erstklassigen Turnern und auch mit national beachteten Boxern wie den Gertel-Brüdern aufwarten konnte, die Deutscher Meister wurden und an Olympia teilnahmen. Von 1962 bis 1980 war Hofmann Schatzmeister in der TG und dann von 1980 bis 1988 Vorsitzender. Zeitgleich war er stellvertretender Vorsitzender des Rheinhessischen Turnerbundes. 1971 kam er in den Vorstand des Sportbundes Rheinhessen, war von 1984 bis 1998 Vizepräsident und dann von 1998 bis 2006 Präsident. In diesen Jahren war er auch Vizepräsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, wo er zuvor dem Ausschuss für Breiten-und Freizeitsport angehört hatte.

Er war ein Mann der Vereine, des Breitensportes, der Arbeit mit jungen Menschen, dem Wirken für Menschen mit Beeinträchtigung. Aber er liebte auch die Themen im Sport, die über das Alltägliche hinausgingen. Die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund war ihm ein wichtiges Anliegen. Weil er den zweiten Weltkrieg als Kind erleben musste, spürte er die Notwendigkeit der Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Über den Sport leistete Hofmann hier einen großen Beitrag. So wie auch nach der deutsch-deutschen Vereinigung, von der der Wormser meinte, sie sei in seinem Leben sein wichtigstes politisches Erlebnis. Er war Beauftragter des LSB für die Partnerschaft mit dem Landessportbund Thüringen. In Erfurt, Jena und Oberhof war er dabei, als hier eine Freundschaft zwischen zwei Landessportbünden entstand, die ein großer Nutzen für beide Länder war.

Mit den wichtigsten Auszeichnungen der Verbände, für die er wirkte, wurde Herber W. Hofmann gewürdigt. Aber auch mit der Verdienstmedaille der Stadt Worms und dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Der Mann der leisen Töne und dem engagierten Wirken für die Menschen war ein Segen für den Sport.


VEREIN DES MONATS 2026

Die ersten Gewinner stehen fest

Beim Vereinswettbewerb “Verein des Monats”, ausgerichtet von vereinsleben.de, RPR1., der Sparda-Bank Südwest, dem LSB sowie den regionalen Sportbünden, gehen die ersten Titel nach Rheinhessen, in die Pfalz und ins Rheinland. 

Die Freude bei den Sportvereinen ist groß - bereits im zehnten Jahr wird auch 2026 wieder der “Verein des Monats”, der Wettbewerb für herausragende Vereinsarbeit, ausgerichtet. Jeweils fünf Vereine treten monatlich von April bis September in einer Abstimmung gegeneinander an. Die Gewinner dürfen sich über bis zu 5.000 Euro Preisgeld für die Vereinskasse freuen. In den ersten drei Monaten konnten sich am Ende der SV Rodenbach (Pfalz), der TSV Volxheim (Rheinhessen) und der Rock ‘n’ Roll Club Prüm durchsetzen und sich neben dem Titel “Verein des Monats” auch das Preisgeld sichern. Auch für die Vereine auf Platz 2 und 3 gibt es ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro bzw. 1.000 Euro. Interessierte Vereine können sich noch bis zum 01. August 2026 bewerben.

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