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Die Pommes sind gegessen, der Geschmack des Sommers bleibt. Doch beim Blick auf die Schwimmbadlandschaft in Rheinland-Pfalz bleibt mancherorts ein bitterer Beigeschmack zurück.
Was passiert, wenn Schwimmbäder verschwinden, Wasserflächen fehlen und immer weniger Kinder sicher schwimmen lernen? Zwischen Badespaß, Breitensport und gesellschaftlicher Verantwortungsteht Rheinland-Pfalz vor großen Herausforderungen.
Eine Bestandsaufnahme.
GEHT RHEINLAND-PFALZ BADEN?
So steht es um unsere Schwimmbäder

Hintergrund: Interview mit David Profit
Er kennt sich aus im rheinland-pfälzischen Schwimmsport – David Profit ist nämlich nicht nur Präsident des Deutschen Schwimmverbandes (DSV), sondern auch Vorsitzender des hiesigen Vereins SF Gimbsheim. Im Interview spricht der 50-Jährige über die allgemeine Situation der Schwimmbäder in unserem Bundesland und warnt vor einen schweren Fehler.

Zwischen Anspruch und Stillstand
Im Jahr 2020 wurde das Positionspapier "Kulturgut Schwimmen in Rheinland-Pfalz erhalten" als vermeintlicher Masterplan veröffentlicht. Was ist sechs Jahre später davon noch übriggeblieben? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.

Schwimmen lernen:
Eine Fähigkeit fürs (Über)Leben
Warum immer weniger Kinder sicher schwimmen können – und was die DLRG dagegen tut
„Ich kann wirklich nicht ohne“
Aus der Rheinwelle in die Nationalmannschaft – Mathis Schönung im Interview
Zwei Bäder, zwei Wege, ein Ziel
Vereine als Schwimmbadbetreiber: Best-Practice-Beispiele aus RLP im Vergleich

Die Bedeutung von Schutzkonzepten
Trainingsplan gegen sexualisierte Gewalt
im Sport
Ein Gastbeitrag von Kerstin Claus, Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM), zum Thema Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche.

HILFE FÜR OPFER & PRÄVENTION FÜR ALLE
Wie auch Sportvereine vom Angebot des WEISSEN RINGS profitieren können
UNABHÄNGIG.
VERTRAUENSVOLL.
UNVERZICHTBAR.
Safe Sport e.V. als Anlaufstelle für Betroffene
Gegründet wurde Safe Sport e.V. im November 2022 auf Beschluss der Sportministerkonferenz. Ziel des Vereins ist die Förderung eines gewaltfreien Sports durch die Bereitstellung unabhängiger Hilfe für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt sowie deren Umfeld. Zu den Gründungsmitgliedern zählen der Bund, die 16 Länder, Athleten Deutschland e.V., eine Vertretung aus dem Betroffenenrat der UBSKM und die Wissenschaft.
Der Verein vertritt eine klare Haltung: Gewalt im Sport ist kein individuelles Randproblem, sondern Ausdruck struktureller Missstände. Betroffene brauchen Schutz, der unabhängig, verlässlich und rechtssicher ist – jenseits von Loyalitäten und Abhängigkeiten innerhalb des Sportsystems.
Die Unabhängige Ansprechstelle
Herzstück der Vereinsarbeit ist die Unabhängige Ansprechstelle Safe Sport. Sie berät bundesweit Kinder, Jugendliche und Erwachsene ebenso wie Eltern, Unterstützer*innen und Verantwortliche aus Vereinen und Verbänden. Die Beratung ist kostenlos, anonym und niedrigschwellig zugänglich. Ein besonderes Merkmal ist die enge Verzahnung von psychologischer und juristischer Beratung, die Ratsuchenden Orientierung, Entlastung und Handlungssicherheit bietet.
Einblick Jahresbericht 2025
Der Jahresbericht 2025 macht deutlich, wie stark das Angebot inzwischen genutzt wird. Die Zahl der Beratungsanfragen steigt seit der Aufnahme des Betriebs kontinuierlich. Die Fälle betreffen nahezu alle Sportarten, kommen aus allen Bundesländern und überwiegend aus dem Breiten- und Wettkampfsport. Damit unterstreichen die Zahlen den hohen Bedarf an unabhängiger Unterstützung.
Bedeutung für organisierten Sport
Safe Sport e.V. ist ein wichtiger Partner. Der Verein hat sich als zentrale Anlaufstelle für Betroffene interpersonaler Gewalt im Sport und ihr soziales Umfeld etabliert. Durch die Beratung werden Betroffene, Angehörige und weitere Ratsuchende in ihrer Handlungskompetenz gestärkt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Intervention und Prävention geleistet. Safe Sport e.V. leistet damit einen zentralen Beitrag, um Vertrauen zu fördern und den Sport als sicheren Raum für alle zu gestalten.
HINSEHEN, HANDELN, SCHÜTZEN
Ein Statement von DOSB & dsj
Sportvereine sind Räume für Bewegung, Gesundheit, Gemeinschaft, Emotionen, Begegnung, Bildung und Partizipation. Besonders für Kinder und Jugendliche sind sie wichtige Lernorte der sportlichen und persönlichen Entwicklung und damit zentral für ein gesundes Aufwachsen. Damit Sportvereine diese wichtigen Orte, insbesondere für junge Menschen, sein können, müssen sie sichere Räume bieten. Das Ziel ist klar: Alle sollen Sport sicher und gewaltfrei ausüben können.
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