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Delegierte wählen Präsidium und stimmen über neue Satzung ab

Wenn die Delegierten des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in der kING in Ingelheim zusammenkommen, stehen richtungsweisende Entscheidungen auf der Tagesordnung. Neben den Berichten und turnusgemäßen Wahlen wird es vor allem um die zukünftige Ausgestaltung des Verbandes, Stichwort Satzung, und notwendige Investitionen in das LSB-Haus gehen.

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Im Mittelpunkt der Beratungen stehen umfassende Satzungsänderungen, die in einem Abstimmungsprozess im Präsidium und auf hauptamtlicher Ebene erarbeitet und abgestimmt wurden. Vorgesehen sind unter anderem neue Regelungen zu den Verantwortlichkeiten nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sowie Anpassungen bei der Zusammensetzung des Präsidiums. Rudolf Storck bezeichnete die neue Satzung zuletzt als wichtigen Schritt, um die Zusammenarbeit innerhalb des organisierten Sports weiterzuentwickeln und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen.

Ebenfalls von großer Tragweite ist der Tagesordnungspunkt zur Sanierung der LSB-Geschäftsstelle. Nach einem intensiven Abwägungs- und Prüfungsprozess soll die Mitgliederversammlung über den finalen Beschluss entscheiden. Der Versuch, dass Haus zu verkaufen und in einem Neubau eine moderne Zentrale des rheinland-pfälzischen Sports zu entwickeln, musste wegen der aktuellen Marktbedingungen aufgegeben werden.

Neben den strukturellen Fragen rückt auch die personelle Zukunft des LSB in den Fokus. Satzungsgemäß wird das Präsidium für die kommenden vier Jahre neu gewählt. Die Entscheidungen der Delegierten werden damit maßgeblich beeinflussen, wer den organisierten Sport in Rheinland-Pfalz künftig repräsentiert und strategisch begleitet.

Ein weiteres wichtiges Signal soll von der Sportjugend des LSB ausgehen. Mit einer Resolution zur Situation der Freiwilligendienste will sie auf deren gesellschaftliche Bedeutung aufmerksam machen. Die Freiwilligendienste seien wichtige Orte der Bildung, Integration, Demokratievermittlung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, gerade in einer Zeit vielfältiger Herausforderungen.

Damit verspricht die Mitgliederversammlung weit mehr zu werden als eine reine Pflichtveranstaltung. Vielmehr geht es um zentrale Entscheidungen, die die organisatorische, personelle und inhaltliche Ausrichtung des LSB für die kommenden Jahre prägen werden. 

            Dominik Sonndag



GELD, GELD, GELD

Wir stellen regelmäßig ausgewählte Fördermöglichkeiten im rheinland-pfälzischen Sport vor

Tag für Tag leisten unzählige Ehrenamtliche in ihrer Freizeit Großartiges für die Sportvereine. Umso wichtiger ist es, dass es für diesen Einsatz auch entsprechende Förderungsmöglichkeiten gibt. In dieser Ausgabe richten wir den Fokus auf das Förderprogramm „Sport und Kultur vor Ort“, das kommunale Förderprogramm „Gesundheitsförderung und Prävention für vulnerable Zielgruppen“ und „Ultramedic – Partner für Defibrillatoren sowie zertifizierte Präventionskurse“.

Förderung: Sport und Kultur vor Ort 

Zielgruppe: Erwachsene Menschen mit lebensbegleitender Behinderung ab 18 Jahren

Gefördert wird die partizipative Umsetzung von 500 inklusiven, leicht zugänglichen Sport- und Kulturangeboten. In Quartieren, Dörfern, Städten und Stadtteilen.  

Fördersumme: max. 50.000 Euro

Förderzeitraum: bis zu 24 Monate

Antragsfrist: 01.09. – 15.10.

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Förderung: Ultramedic - Partner für Defibrillatoren

Fördergeber: Mitgliedsvereine des Sportbundes Rheinland 

Gefördert wird die Anschaffung von Defibrillatoren in Sportstätten.

Fördersumme: max. 1.000 Euro

Antragsfrist: laufend

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Förderung: Kommunales Förderprogramm – Gesundheitsförderung und Prävention für vulnerable Zielgruppen

Zielgruppe: Vereine

Gefördert werden gesundheitsförderliche Projekte für vulnerable Zielgruppen.

Fördersumme: max. 30.000 Euro pro Jahr (insgesamt 90.000 Euro)

Förderzeitraum: bis zu drei Jahre

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Förderung: Zertifizierte Präventionskurse

Zielgruppe: Alle

Zertifizierte Präventionskurse, die beispielsweise mit SPORT PRO GESUNDHEIT ausgezeichnet sind, können von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Fördersumme: bis zu 80 Prozent der Kosten

Antragsfrist: laufend

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