VEREINE & VERBÄNDE

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RLP-Sportler*innen sammeln bei Nationalen Spielen im Saarland Medaillen
Mit großem Einsatz, sportlichem Ehrgeiz und persönlichen Bestleistungen haben die Sportler*innen mit und ohne geistige Behinderung aus Rheinland-Pfalz – das Team SORLP – zahlreiche tolle Erfolge bei den Nationalen Spielen Saarland 2026 gefeiert.
4.300 Athlet*innen und Unified-Partner*innen aus ganz Deutschland und dem Ausland haben in 27 Sportarten getreu dem Special Olympics-Motto „Gemeinsam Stark“ mutig ihr Bestes gegeben. Darunter auch über 250 Sportler*innen aus Rheinland-Pfalz. In 14 Sportarten – Badminton, Boccia, Bowling, Fußball, Gerätturnen, Golf, Judo, Kanu, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Schwimmen, Tennis und Tischtennis - starteten sie in zahlreichen Klassifizierungswettbewerben und Finals.
Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, zeigte sich begeistert von den Leistungen und Erfolgen der rheinland-pfälzischen Delegationen im Saarland: „Die Sportlerinnen und Sportler aus Rheinland-Pfalz haben gezeigt, was mit Mut, Ausdauer und Teamgeist möglich ist. Jede Teilnahme, jede sportliche Leistung und jeder persönliche Erfolg verdient höchste Anerkennung. Ich gratuliere allen Sportlerinnen und Sportlern recht herzlich!“
Ein großer Dank gilt auch den zahlreichen Trainer*innen und Betreuer*innen, die die Sportler*innen seit vielen Wochen und Monaten auf die Nationalen Spiele vorbereitet und vor Ort unterstützt und motiviert haben. Auch Prof. Dr. Burkhard Schappert, Präsident von Special Olympics Rheinland-Pfalz, verdeutlicht die Wichtigkeit von Sportwettbewerben bei Special Olympics: „Mit den Auftritten haben die Sportlerinnen und Sportler dazu beigetragen, die Vielfalt und Stärke unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Sie haben die Werte des Sports – Fairness, Respekt, Zusammenhalt – in beeindruckender Art und Weise vorgelebt. Sie waren damit tolle Botschafterinnen und Botschafter für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe!“
Die Teilnehmenden aus Rheinland-Pfalz nahmen 160 Medaillen, 123 Platzierungsschleifen sowie zwölf Teilnahmeschleifen aus dem Saarland mit nach Hause nehmen.
Text: Andreas Lüdigk | Bild: SOD/Carina Gromer
Weitere Infos: saarland2026.specialolympics.de
Para-Leichtathlet Wolfgang Dorr von Rot-Weiß Koblenz holt zweimal DM-Gold
Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathletik in Dresden zeigte das Thermometer 38 Grad, die Langlaufwettbewerbe sagten die Veranstalter ab. In den übrigen Disziplinen ging der Wettkampf dennoch weiter: Der 68 Jahre alte Wolfgang Dorr gewann den Weitsprung und den Speerwurf, im Kugelstoßen belegte er Platz zwei, im Diskuswurf Rang vier. Dorr startet für den Behindertensport Rot-Weiß Koblenz e.V. Mit dem Sport begann er bereits 1974, in Mannheim gründete er die Deutsche Taekwondo Union Rheinland-Pfalz mit. Seither reichen seine Erfolge von Deutschen Meisterschaften über Europa- bis zu Weltmeisterschaften sowohl in der Leichtathletik als auch im Taekwondo.
Text: Christa Wagner
Weitere Infos: www.bsv-rlp.de
FUßBALL
FUßBALL
Trainer-Fortbildungskongress des FVR: Spannende Tage mit Top-Referenten
Christian Wück hatte seine Aussage zwar auf etwas anderes bezogen, sie passte aber auch auf das große Ganze: „Fußball ist eine gehörige Portion Kopf“, sagte der Trainer der Frauen-Nationalmannschaft – einer der diversen hochkarätigen Referenten des Trainerfortbildungskongresses des Fußballverbandes Rheinland (FVR). Wücks Vortrag bildete den Abschluss des Programms, das den mehr als 60 Teilnehmern vielfältige und hochspannende Informationen bot. Vieles für den Kopf, also in der Theorie, einiges aber auch in der Praxis: Abwechslungsreich war die nunmehr zehnte Auflage des Kongresses, die einmal mehr dankbare Teilnehmer und auf Seiten des FVR zufriedene Verantwortliche hinterließ.
Den Auftakt machte DFB-Schiri-Lehrwart Lutz Wagner, der gewohnt unterhaltsam unter anderem anhand aktueller Beispiele von der Weltmeisterschaft Entwicklungen und Veränderungen im Jahr 2026 veranschaulichte. Die beiden Verbandstrainer Dennis Lamby und Florian Stein gingen dann zum Thema Coaching in die Theorie und die Praxis auf dem Platz, bevor am späten Nachmittag DFB-Chefausbilder Arno Michels zum Expertentalk bereitstand.
Am Samstag rückte Techniktrainer Markus Steffen zunächst das Thema eins gegen eins in den Fokus, bevor Sascha Bigalke (1. FC Köln), Sascha Eikel (Borussia Mönchengladbach) und Maxi Junk (1. FSV Mainz 05) zu Gast in Koblenz waren – zusammen mit ihnen ging es erstmals beim Kongress in zwei Workshop-Phasen. Und vor Wücks Abschluss am Sonntag stellte Alexander Otto das Thema Spielanalyse anschaulich dar.
„Der zehnte Fortbildungskongress war insgesamt eine ganz tolle, runde Veranstaltung“, sagte der Sportliche Leiter des FVR, Clemens Decker. „Wir haben dieses Mal nicht nur sehr prominente Referenten präsentieren dürfen, sondern auch zwei Workshops. Uns geht es darum, ein Angebot zu machen und dass jeder Teilnehmende für sich das mitnimmt, was tatsächlich seine Arbeit unterstützt. Der eine oder andere hat bereits gesagt, dass er beim nächsten Mal wieder dabei sein wird – das unterstreicht, dass der Kongress einfach Lust auf mehr macht.“
Das zeigt sich im Übrigen auch bei den Referenten, die teils schon mehrfach ihr Wissen weitergaben – Lutz Wagner sogar in neun der zehn Jahre. Christian Wück war nach 2024 nun zum zweiten Mal dabei. „Es hat mir auch jetzt wieder Spaß gemacht“, sagte er. „Hier waren sämtliche Themen des Fußballs mit Top-Referenten vertreten. Alle waren begeistert, und man hat so viel Input bekommen, der für die persönliche Trainerentwicklung einfach unheimlich wichtig ist.“
Das sieht natürlich auch das Verbandstrainer-Team des FVR so. „Unser Slogan war und ist: Ein guter Trainer bist Du nicht, ein guter Trainer wirst Du. Ich glaube, dass wir hier durch die
hochkarätigen Referenten und Inhalte etwas geschaffen haben, von dem jeder Trainer etwas mit in den Verein nehmen und so ein besserer Trainer werden kann“, sagte Dennis Lamby. Florian Stein ergänzte: „Es waren C- und B-Lizenzinhaber dabei, die ihre Lizenz verlängert haben – und ich glaube, diese Vielfältigkeit der Gruppe hat es ausgemacht. Nicht nur bei den Einheiten auf dem Platz und im Lehrsaal, sondern auch bei den Gesprächen zwischen den einzelnen Blöcken. Es waren drei unfassbar spannende Tage.“
Text: Frank Jellinek | Foto: FVR
Weitere Infos: www.fv-rheinland.de

Punktespiel-Platin für die Sportfreunde Schönstein: FVR würdigt Vorzeigeverein
Die Sportfreunde Schönstein setzen im DFB-Punktespiel ein eindrucksvolles Ausrufezeichen: Mit derzeit 535 Punkten führen sie die Wertung im Gebiet des Fußballverbandes Rheinland (FVR) souverän an und haben bereits den begehrten Platin-Status erreicht. Der Vorsprung auf den zweiten Platz beträgt ganze 135 Punkte – ein klares Signal für nachhaltige und leidenschaftliche Vereinsarbeit.
Vor der Hauptversammlung des Vereins überreichte Jörg Müller, FVR-Vizepräsident Qualifizierung, kürzlich die Platin-Prämie des DFB an die Spfr. Schönstein. Herausragende 23 Maßnahmen hat der Club bisher in das DFB-Punktespiel eingebracht und zeigt damit, wie vielfältig und verantwortungsbewusst Vereinsentwicklung gestaltet werden kann. Auf dem Maßnahmenzettel stehen unter anderem Qualifizierungsangebote wie Trainer- und Schulungsmaßnahmen, Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich, Projekte rund um Umwelt- und Klimaschutz sowie Angebote im Bereich Walking Football und neue Fußballformate im Spielbetrieb.
Auch Digitalisierung und Vereinsorganisation spielen in Schönstein eine wichtige Rolle. So wurden unter anderem der digitale Vereinsauftritt weiterentwickelt, ein digitaler Vereins-Check durchgeführt und Veranstaltungen wie „Fit für die Zukunft“ genutzt, um den Club strategisch aufzustellen. Ergänzt wird dies durch Aktionen im Schiedsrichterwesen, Maßnahmen zur positiven Umgangskultur auf und neben dem Platz sowie Angebote, die den Fußballtag im Verein zu einem echten Erlebnis für Groß und Klein machen.
Bis zum Ende des DFB-Punktespiels am 31. August haben die Spfr. Schönstein bereits weitere Maßnahmen angekündigt – die Erfolgsgeschichte ist also noch nicht zu Ende geschrieben. Als Prämie haben sich die Verantwortlichen für das umfangreiche Trainingspaket mit drei großen Paketen entschieden, das die tägliche Trainingsarbeit im Verein nachhaltig unterstützen soll. Damit schafft der Verein beste Voraussetzungen, um auch sportlich weiter auf einem hohen Niveau zu agieren und gleichzeitig seine wertvolle Basisarbeit fortzuführen.
Das DFB-Punktespiel läuft noch bis zum 31. August – Vereine im Gebiet des FVR haben also weiterhin die Chance, mit ihren Maßnahmen Punkte zu sammeln, ihre gute Arbeit sichtbar zu machen und sich mit wenig Aufwand attraktive Prämien zu sichern.
Text: Frank Jellinek | Foto: FVR
Weitere Infos: punktespiel.dfb.de

Matthias Munkler von der SSG Kernscheid ist Schiedsrichter des Jahres 2026
DDer Fußballverband Rheinland (FVR) hat Matthias Munkler zum „Schiedsrichter des Jahres 2026“ gekürt. Der 27-Jährige aus Trierweiler, der für die SSG Kernscheid im Kreis Trier-Saarburg pfeift, wird damit für seine herausragenden Leistungen und seinen erfolgreichen sportlichen Weg ausgezeichnet. „Die Entwicklung von Matthias Munkler zeigt, dass sich kontinuierliche Arbeit, Disziplin und Leidenschaft auszahlen“, sagt Verbandsschiedsrichterobmann Ulrich Schneider-Freundt, der die Ehrung zusammen mit Thomas Schmittgen, FVR-Vizepräsident Schiedsrichter, und Marco Schütz, FVR-
Vizepräsident Senioren, vor dem Anpfiff des ersten Rheinlandligaspiels der Saison 2026/27 zwischen dem SV Laubach und dem TuS Mayen vornahm.
Seine ersten Schritte als Unparteiischer unternahm Matthias Munkler im Dezember 2012 bereits als 13-Jähriger. Nach Stationen in der Kreisliga A (2018), Bezirksliga (2019), Rheinlandliga (2022) und Oberliga (2023) wurde er nun für die Saison 2026/2027 als spezialisierter Schiedsrichterassistent in der 3. Liga nominiert.
„Als ich erfahren habe, dass ich als spezialisierter Schiedsrichterassistent in der 3. Liga zum Einsatz kommen werde, habe ich mich riesig gefreut. Das ist natürlich eine besondere Chance“, sagt Munkler. Der Reiz der Aufgabe liege vor allem in der Teamarbeit: „Man ist als Schiedsrichterteam nur dann erfolgreich, wenn die Kommunikation stimmt und jeder seine Rolle kennt. Unser gemeinsames Ziel ist es, auf dem Platz die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen.“
Auf die neue Saison blickt Munkler mit großer Vorfreude: „Die Atmosphäre in den Stadien der 3. Liga mit den deutlich höheren Zuschauerzahlen ist sicherlich etwas Aufregendes. Ich freue mich darauf, deutschlandweit als Schiedsrichterassistent im Einsatz zu sein und viele neue Erfahrungen zu sammeln.“
Jungen Schiedsrichtern gibt er mit auf den Weg, offen für Feedback zu sein und den Spaß am Hobby zu behalten: „Das Wichtigste ist, dass man die Aufgabe immer mit einer gewissen Lockerheit angeht und die Freude an der Schiedsrichterei erhält.“
Text: Frank Jellinek | Foto: FVR
Weitere Infos: www.fv-rheinland.de
Fairness geht vor Siegtreffer: Jan Cottez ist Sieger des Provinzial Fair Play Awards
Es sind die Momente, in denen das Ergebnis zur Nebensache wird und der sportliche Gedanke in den Mittelpunkt rückt: Jan Cottez, damals SV Farschweiler, hat in der Saison 2025/26 genau einen solchen Moment geschaffen und ist dafür seitens des Fußballverbandes Rheinland (FVR) von Hans-Peter Dellwing, Kreisvorsitzender Trier-Saarburg, und durch die Provinzial Agentur Kretzschmar & Roos als Jahressieger des Provinzial Fair Play Award ausgezeichnet worden.
Die entsprechende Szene ereignete sich am 24. Mai 2026 im Spiel des SV Farschweiler gegen die SG Kordel in der Kreisliga B10: In der 89. Minute lief ein Spieler der Gäste nach einem Sprintduell in den eigenen Strafraum und blieb aufgrund einer Verletzung am hinteren Oberschenkel liegen. Der Ball kam in diesem Moment zu Jan Cottez, für ihn wäre die Situation eine große Gelegenheit gewesen: Ein Querpass hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Siegtreffer für seine Mannschaft geführt. Ein Erfolg hätte dem SV Farschweiler in der Tabelle einen Sprung um gleich drei Plätze beschert. Doch Cottez entschied sich anders. Obwohl er den Ball unbedrängt hätte weiterspielen können, spielte er ihn ins Toraus und ermöglichte damit die medizinische Versorgung des verletzten Gegenspielers.
Eine Entscheidung, bei der nicht der eigene sportliche Vorteil, sondern die Gesundheit des Gegenspielers im Vordergrund stand. Und eine Szene, die beispielhaft für das steht, was Fair Play im Fußball ausmacht: Respekt vor dem Gegner, Verantwortung füreinander und die Bereitschaft, auch dann fair zu handeln, wenn dadurch ein eigener Vorteil verloren geht. Für diese außergewöhnliche Geste wurde Jan Cottez nun als Jahressieger des Provinzial Fair Play Award 2025/2026 geehrt. Die Übergabe fand am vergangenen Wochenende bei seinem heutigen Verein, dem FSV Osburg, statt.
Neben der verdienten Urkunde durfte sich Cottez über mehrere besondere Preise freuen. Dazu gehören Gutscheine für den DFB-Fanshop, Eintrittskarten für das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund sowie ein Handtuch. Außerdem erhielt er einen Länderspiel-
Gutschein im Wert von 250 Euro. Der Verein, in dessen Trikot die Fair-Play-Aktion stattfand, erhält vom DFB insgesamt vier neue Mini-Tore und einen Ballsack.
Die reichweitenstarke Darstellung und Wertschätzung für die zahlreichen Fair Play Aktionen im FVR-Gebiet endet nicht mit der Saison 2025/2026: In der neuen Spielzeit wird der Provinzial Fair Play Award fortgeführt. Damit sollen auch künftig besondere Aktionen auf und neben dem Fußballplatz sichtbar gemacht und diejenigen geehrt werden, die mit ihrem Verhalten zeigen, wie Fußball miteinander besonders gut funktionieren kann.
Text: Frank Jellinek
Weitere Infos: www.fv-rheinland.de
Zeichen für Nachwuchsförderung: Projekt „Young Coaches“ beginnt in Budenheim
Verantwortung übernehmen und den eigenen Weg im Handball gestalten – diese Chance erhalten junge Menschen im Handballverband Rheinhessen-Pfalz (HVRP) nun auf zwei verschiedenen Wegen. Nach dem schon seit einiger Zeit erfolgreich laufenden „Young Referee“-Projekt bekommen Jugendliche nun auch den Einstieg als Trainer*innen leicht gemacht. Ende August startete in Budenheim das Projekt „Young Coaches“, mit dem der Verband ein starkes Zeichen für Nachwuchsförderung, Engagement und die nachhaltige Entwicklung seiner Vereine setzt. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, denen Grundlagen, Perspektiven und Selbstvertrauen für die ersten Schritte als Trainer*innen vermittelt werden.
HVRP-Präsident Ulf Meyhöfer zeigt sich begeistert: „Unser Jugendsprecherteam hat das Format mit großer Sorgfalt und Leidenschaft entwickelt. Die Jugendlichen lernen, was einen guten Trainer ausmacht, wie man Kinder anleitet, wie Training geplant wird und welche Verantwortung mit dieser Rolle verbunden ist. In Kleingruppen erarbeiten sie eigene Übungen, stellen diese in der Halle vor und erleben, wie es sich anfühlt, selbst vor einer Gruppe zu stehen. Dieser Moment – der Schritt vom Mithelfen zum Anleiten – ist der Kern des Projekts. Er stärkt Selbstbewusstsein, schafft Orientierung und zeigt jungen Menschen, dass ihnen zugetraut wird, etwas zu bewegen.“
Für den HVRP ist die Gewinnung engagierter junger Trainer*innen von zentraler Bedeutung. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, ihre Mannschaften zuverlässig zu betreuen und qualitativ zu fördern. Ohne gut ausgebildeten Nachwuchs geraten Trainingsqualität, Jugendentwicklung und Vereinsstrukturen schnell unter Druck. „Young Coaches setzt genau hier an: Das Projekt öffnet Jugendlichen frühzeitig die Tür zu einer verantwortungsvollen Rolle, vermittelt ihnen Selbstvertrauen und zeigt, dass sie im Verband gebraucht werden, sagt Meyhöfer, der das Seminar als „Investition in die Zukunft unseres Handballs“ sieht. „Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stärkt die Basis unserer Vereine, bringt frische Ideen ein und hilft, die Trainingsarbeit langfristig zu sichern. Wer junge Menschen kennt, die gerne Verantwortung übernehmen, sich im Sport wohlfühlen oder einfach einmal ausprobieren möchten, wie es ist, eine Gruppe anzuleiten, sollte sie unbedingt auf dieses Angebot aufmerksam machen. Die Teilnahme ist bewusst niedrigschwellig gehalten, damit möglichst viele Jugendliche den Mut finden, diesen ersten Schritt zu gehen.“
Aufmerksamkeit erhalten die Nachwuchsprojekte des HVRP bereits beim SportAward Rhein‑Neckar, wo „Young Coaches“ gemeinsam mit dem „Young Referee“-Projekt als „Top Vorbild Verein“ vorgeschlagen und von der Jury angenommen wurde. „Das ist ein Zeichen dafür, dass das Engagement unseres Jugendsprecherteams über die Verbandsgrenzen hinaus wahrgenommen wird“, freut sich Meyhöfer. „Der HVRP glaubt an seine Jugendlichen, sieht ihr Potenzial und schafft Räume, in denen sie dieses Potenzial entfalten können. Young Coaches zeigt, was unseren Sport ausmacht: Vertrauen, Gemeinschaft und die Überzeugung, dass Engagement nicht erst mit 18 beginnt, sondern dort, wo jemand den Mut hat, es auszuprobieren.“
Text: Dirk Waidner
Weitere Infos: www.handball-rp.de

AV 03 Speyer verteidigt Titel der SBD German Weightlifting Bundesliga
Der AV 03 Speyer hat sich in einem packenden und stimmungsvollen Finale zum Mannschaftsmeister der SBD German Weightlifting Bundesliga der Saison 2025/26 gekrönt und damit seinen Titel erfolgreich zum zweiten Mal in Folge verteidigt. Speyer setzte sich bei der Premiere des Events im Rahmen der Finals 2026 in der Swiss Life Hall in Hannover vor 1.000 Zuschauer*innen mit 845.7 Relativpunkten gegen den AC Mutterstadt (807.0) und den Chemnitzer AC (806.8) durch. Für Speyer ist es der zehnte Meistertitel der Klubgeschichte. Der AV war als Zweiter hinter dem Hauptrundensieger CAC ins Finale eingezogen. Mutterstadt folgte als Dritter.
Stärkster Heber bei Speyer war der Olympia-Vierte Marin Robu mit 183.8 Punkten, gefolgt von Briken Calja (161.0). Milena Thiele freute sich über starke 138.0 Punkte. „Es hat so viel Spaß gemacht. Es war ein mega Wettkampf und der unglaubliche Support hat uns richtig beflügelt“, sagte Speyers Lisa-Marie Schweizer (127.0), die bei der EM in Batumi in der Kategorie bis 69 Kilo Gold im Reißen und Bronze im Zweikampf gewonnen hatte: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich so hoch in den Wettkampf einsteigen kann, weil ich erst in der letzten Woche mit dem normalen Training wieder beginnen konnte. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass mein Körper so mitgespielt hat.“ Beim zwölfmaligen Champion aus Mutterstadt stachen Hristo Hristov (176.0) und Yekta Jamali (150.0), die in Batumi nach ihrer Einbürgerung ihr Debüt für den BVDG gegeben hatte, heraus. Für den sechsmaligen Meister aus Chemnitz glänzte Ivan Dimov mit 171.0 Punkten. Raphael Friedrich, 2025 in Chisinau/Republik Moldau Doppel-Europameister in der Kategorie bis 89 Kilo, kam auf 126.8 Punkte.
Text: Lars Weiske | Bilder: City-Press Berlin
Hitze-Schlacht bei Deutscher Straßenmeisterschaft: Emilia Pauli stürmt zu DM-Silber
Was für ein Erfolg für den RCW Koblenz-Arzheim: Bei den Deutschen Straßenradmeisterschaften im thüringischen Bad Liebenstein trotzten die Athlet*innen des Koblenzer Vereins extremen Bedingungen und fuhren sensationelle Ergebnisse ein. Allen voran Emilia Pauli (auf dem Foto ganz links), die sich in der Altersklasse U17 zur neuen Deutschen Vizemeisterin krönte. Das gesamte Meisterschaftswochenende stand im Zeichen einer gnadenlosen Hitzewelle. Bei extremen Temperaturen gerieten viele Sportler*innen an ihre körperlichen Grenzen – etliche mussten die Rennen vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Das U17-Rennen der weiblichen Jugend entwickelte sich schnell zu einem echten Krimi – allerdings völlig anders als geplant. Ein schwerer Sturz im parallel ausgetragenen Rennen der Jungen zwang die Rennleitung zu einer Neutralisation. Für die Fahrerinnen bedeutete dies: Das Rennen wurde komplett eingefroren, die mühsam erarbeitete Renndynamik ging verloren und alle im Vorfeld akribisch zurechtgelegten Taktiken waren schlagartig hinfällig. In dieser mentalen Zerreißprobe zeigte Emilia Pauli jedoch die Reife einer Spitzensportlerin. Statt sich aus dem Konzept bringen zu lassen, stellte sie sich blitzschnell auf die neue Situation ein. Mit einem extrem cleveren und fahrtechnisch starken Auftritt behielt sie im Finale kühlen Kopf. In einem packenden Finish sicherte sie sich hochverdient die Silbermedaille. „Wir sind unglaublich stolz auf dich, Emilia!“, hieß es im Anschluss voller Euphorie aus den Reihen des RCW Koblenz-Arzheim. Bereits am Freitag hatte Tobias Willmes den Medaillenregen für die Koblenzer eingeläutet. Er startete beim kräftezehrenden Einzelzeitfahren der Eliteklasse. Das Starterfeld glich dem Who-is-Who des deutschen Radsports: Zahlreiche Weltklasse-Profis aus den renommierten World-Tour-Teams – darunter Top-Stars wie Nils Politt, Lennard Kemna, Maximilian Schachmann oder der Neuwieder Lokalmatador Maximilian Walscheid – kämpften um Sekunden. Unter den gleichen, unbarmherzigen Temperaturen lieferte Tobias Willmes ein bärenstarkes Rennen ab. Angesichts der enormen Leistungsdichte im Feld der Profis ist sein Resultat nicht hoch genug einzuschätzen: Mit einer kämpferischen Höchstleistung fuhr er bei
über 50 Startern auf einen hervorragenden 29. Platz. Mit einer Silbermedaille und einer Top-30-Platzierung im Gepäck kehrt das Team des RCW Koblenz-Arzheim von einer denkwürdigen und hitzigen Deutschen Meisterschaft zurück.
Text: Iris Westphal | Foto: Moritz Happe/RCW
DSB-Rangliste: Hanna und Daniel Bühlmeyer mit dem Luftgewehr ganz weit vorne
Mit einem guten Gefühl fuhren die beiden Schützen Hanna und Daniel Bühlmeyer vom Pfälzischen Sportschützenbund (PSSB) Anfang August zur 2. DSB-Rangliste Gewehr nach Suhl. Die 2. Rangliste war geprägt durch einen straffen Zeitplan. Am Donnerstag waren zwei Wettkämpfe Luftgewehr angesagt und nach den beiden Wettkämpfen ging es am Nachmittag zum KK Training. Am Freitag wurden zwei KK Wettkämpfe und am Samstag als Abschluss noch ein KK Wettkampf geschossen. Die Qualifikation für die Deutsche Nationalmannschaft ist definiert. Es gibt Ringzahlnormen, die es gilt zu erfüllen: Luftgewehr Männer 631,0 Ringe und Frauen 632,0 Ringe. Beide Ringzahlen wurden durch Hanna und Daniel übertroffen. Bei KK sind es sowohl bei den Frauen als auch den Männern 590 Ringe. Es gilt, dass die ersten beiden Teilnehmer bei der Rangliste Luftgewehr und KK 3 Pos für die Deutsche Nationalmannschaft gesetzt sind. Die beiden Wettkämpfe Luftgewehr und KK 3 Pos bei der DM in München zählen noch zur Rangliste dazu. Momentan führen Hanna und Daniel die Rangliste Luftgewehr an. Bei der Rangliste KK hat Daniel Platz 3 inne und Hanna ist auf Platz 14 geführt. Die Deutsche Meisterschaft kann nun kommen. Wir sind bestens aufgestellt. Bis dahin muss im Training konzentriert weitergearbeitet werden. Aufgrund der starken Leistungen von Hanna und Daniel in den vergangenen Monaten wurden beide für die WM-Quali zugelassen. Daniel in den Disziplinen KK 3 Pos und Luftgewehr und Hanna im Luftgewehr. Die Quali erfolgt vom 16. bis 18. August in München, also unmittelbar vor der Deutschen Meisterschaft. Es heißt ‚Daumen drücken‘. Wenn es klappt, geht es im November zur WM nach Doha.
Text: Rüdiger Wirtz | Foto: PSSB
Weitere Infos: www.pssb.org
Familie Bühlmeyer qualifiziert sich für die WM in Doha/Katar
Die beiden Sportler*innen des Pfälzischen Sportschützenbundes (PSSB), Hanna und Daniel Bühlmeyer, waren bei der WM-Qualifikation in München am Start. In den vergangenen beiden Jahren zeigen beide Bühlmeyers einen steten Anstieg ihrer sportlichen Leistungen. Daniel hatte sich mit Luftgewehr und KK qualifiziert, während Hanna „nur“ mit dem Luftgewehr an den Start gegangen ist. Es wurde jeweils zwei Wettkämpfe in den beiden Disziplinen Luftgewehr und KK 3 Pos geschossen. Beide Ergebnisse wurde addiert und die jeweils drei Besten wurden nominiert und zur Teilnahme an der WM vorgeschlagen. Der BA Spitzensport muss die Nominierungen noch endgültig bestätigen. Und Hanna und Daniel haben es geschafft – beide haben mit dem Luftgewehr das Ticket für die WM in Doha/Katar im November gelöst. Was für ein toller Erfolg auch für den Pfälzischen Sportschützenbund. Im KK haben Daniel am Ende zwei Ringe gefehlt, was seine Freunde an der Teilnahme mit dem Luftgewehr aber nicht geschmälert hat. Wer weiß – bei der WM wird auch die Disziplin Luftgewehr Mixed geschossen. Vielleicht gibt es in Doha ein Mixed-Team Bühlmeyer, das wär’s dann. Lassen wir uns überraschen. Im November in Doha werden auch die ersten Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles in 2028 vergeben.
Text & Bild: Rüdiger Wirtz
Weitere Infos: www.pssb.org
Beachwrestling-DM: Kreuznacher Ringer bleiben diesmal ohne Medaille
Ohne Medaille blieben diesmal die Ringer des VfL Bad Kreuznach bei den Deutschen Meisterschaften im Beachwrestling. Beste Platzierung waren ein fünfter Platz von Tatjana
Stupar bei den Juniorinnen und ein neunter Platz von Ismayil Alizade bei den Junioren. Insgesamt gingen fünf Athleten von der Nahe in Oelsnitz in Sachsen an den Start.
„Wir hatten viel Verletzungspech“, meint Oliver Eich, der Abteilungsleiter Ringen des VfL Bad Kreuznach und Jugendreferent des Schwerathletikverbandes Rheinland, zum Abschneiden des Rheinland-Teams bei diesen Titelkämpfen. Mit Georgiy Gezelishvili, der bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften jeweils mit einer Medaille heimkehrte, zog sich schon im Training vor der DM eine Verletzung zu und musste in Bad Kreuznach bleiben. Das gleiche Schicksal ereilte Daniel Dering. Beide hätten bei den Junioren starten sollen.
Und auch bei den Meisterschaften selbst blieb das Team nicht von Verletzungen verschont. Peter Striehl, im vergangenen Jahr Vierter bei den Männern, verletzte sich in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 130 Kilogramm und musste aufgeben. Ihm blieb nur der zwölfte Platz.
Für die anderen Ringer aus Bad Kreuznach erwies sich die Meisterschaft als noch zu schwer. Der 17-jährige Ismayil Alizade konnte bei den Junioren in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm immerhin einen Sieg einfahren, verlor aber zwei weitere Kämpfe und wurde am Ende Neunter. Sein Vereinskamerad, der erst 14-jährige Mohamad Ramadan, wurde in dieser Gewichtsklasse Zwölfter unter 15 Teilnehmern. Und in der Gewichtsklasse bis 117 Kilogramm schied der 17-jährige Ahmed Vizhday, der für Georgiy Gezelishvili ins Team nachgerückt war, nach zwei Niederlagen aus und belegte am Ende den zehnten Platz bei elf Teilnehmern.
Lehrgeld zahlen musste auch Tatjana Stupar, die einzige Teilnehmerin aus dem Rheinland bei den Juniorinnen. Mit 52,8 Kilogramm Körpergewicht war sie für die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm den anderen Ringerinnen körperlich unterlegen und verlor ihre Kämpfe, darunter auch gegen Finja Fischer, die der deutschen Nationalmannschaft angehört. Sie kam bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft auf den fünften Platz.
Doch von Enttäuschung wollte Oliver Eich hernach nichts wissen. „Unsere erfolgreichen Sportler im Beachwrestling fehlten verletzungsbedingt und wir hatten ein sehr junges Team hier am Start“, gibt der Delegationsleiter des Rheinland-Teams zu bedenken. Es sei gut zu sehen, dass die Nachwuchssportlerinnen und -sportler aber auf jeden Fall dabei sein wollten. „Das spricht für ihre Motivation“, so Eich.
Viel Lob zollte er dem Ausrichter und auch dem Niveau dieser Deutschen Meisterschaften. „Die Veranstaltung war top, die Location ist einfach klasse hier“, betonte Oliver Eich. Und auch das Niveau sei sehr hoch gewesen in diesem Jahr. „Es waren viele Mädels diesmal dabei, gerade die Klasse bis 60 Kilogramm bei den Juniorinnen, wo auch unsere Starterin dabei war, war top besetzt. Und auch bei den Junioren waren Spitzensportler am Start und die Leistungen waren deutlich besser als in den vergangenen Jahren.“, so der SVR-Jugendreferent.
Text: Dieter Junker
Weitere Infos: www.schwerathletik-rheinland.de
Gold und zweimal Silber für den MTV Bad Kreuznach bei den Finals 2026
Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen ist der MTV Bad Kreuznach von den Deutschen Meisterschaften im Trampolinturnen zurückgekehrt. Bei den Finals 2026 in Hannover präsentierten sich die Athlet*innen des Bundesstützpunktes Bad Kreuznach auf nationaler Bühne einmal mehr als Medaillengaranten. Die ZAG-Arena bot den Sportler*innen eine beeindruckende Kulisse und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre. Die außergewöhnliche Bühne der Finals war bei einigen Athletinnen zunächst deutlich zu spüren. Luisa Braaf konnte ihre Übungen leider nicht vollständig absolvieren. Auch Greta Steinbrenner blieb etwas hinter ihren Trainingsleistungen zurück. Mirja Henning zeigte großen Kampfgeist und brachte in einer Übung alle zehn Übungsteile ins Ziel. Für den
Einzug in das Finale der besten acht Turnerinnen reichte es jedoch nicht. Auch Aurelia Eislöffel und Aileen Rösler mussten zunächst mit der Nervosität kämpfen. Aurelia brach ihre erste Kür ab, nachdem sie dem Rand des Sprungtuches zu nahegekommen war. In der zweiten Vorkampfübung musste sie die Übung auf der Sicherheitsmatte beenden. Aileen begann ihren Wettkampf dagegen sehr stark, nutzte jedoch die gesamte Sprungtuchfläche aus und erhielt dafür entsprechende Punktabzüge. Trotz der kleinen Fehler qualifizierten sich beide Turnerinnen souverän für das Finale. Dort zeigten die beiden MTV-Athletinnen eindrucksvoll ihre Klasse. Aurelia präsentierte die beste Übung ihrer bisherigen Karriere, stellte mit einem neuen persönlichen Punkterekord eine Bestleistung auf und sicherte sich damit verdient den DM-Titel. Die Titelverteidigerin der Finals 2025, Aileen Rösler, überzeugte ebenfalls mit einer starken Finalkür. Mit kleinen Unsicherheiten gewann sie Silber. Bei den Männern vertrat Fabian Vogel die Farben des MTV Bad Kreuznach. Mit einer souveränen ersten Übung qualifizierte sich der Olympiateilnehmer von Paris 2024 frühzeitig für das Finale. In seiner zweiten Kür erhöhte Vogel den Schwierigkeitsgrad und zeigte zusätzlich einen Dreifachsalto mit eineinhalb Schrauben. Die starke Konkurrenz schob ihn damit zunächst auf den vierten Rang. Im Finale spielte Vogel seine ganze Erfahrung und Nervenstärke aus. Mit einer nahezu fehlerfreien Übung setzte er die Konkurrenz unter Druck. Mehrere Mitfavoriten konnten diesem Druck nicht standhalten und mussten Fehler hinnehmen. Lediglich Adrian Thomsen (TG Münster) gelang es, Vogel noch zu übertreffen. Mit dem Gewinn der Silbermedaille feierte der Bad Kreuznacher dennoch einen weiteren großen Erfolg. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen und weiteren starken Leistungen blickt der MTV auf äußerst erfolgreiche Deutsche Meisterschaften zurück und unterstreicht einmal mehr seine Stellung als einer der erfolgreichsten Trampolinstandorte Deutschlands.
Text: Ingrid Eislöffel | Foto: Thomas Rösler
Weitere Infos: www.tvm.org
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Polizei-SV Wengerohr
Polizei-SV Wengerohr
TuS Niederoberweiler
TuS Niederoberweiler
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